Autoversicherung und Schadensfreiheitsklasse

Welche Schadensfreiheitsklasse bekomme ich bei meiner Autoversicherung? Fahre jetzt schon 3 Monate mit dem Wagen meines Vaters. Jetzt möchte ich mir aber ein eigenes Auto kaufen. Mein Vater hat sich bei der Versicherung erkundigt. Wenn ich das Fahrzeug auf meinen Namen anmelde, werde ich bei der Versicherung mit 240 % eingestuft. Selbst wenn man ein kleines Auto kauft, ist die Prämie dafür ganz schön happig. Ich habe aber auch die Möglichkeit, das Auto als Zweitwagen auf meinen Vater anzumelden, dann wird man mit 120 % eingestuft. Unser Versicherungsvertreter sagte uns aber, wenn es zwischen den Fahrzeugen von Vater und Sohn zu einem Unfall kommt, wird der Schaden nicht reguliert. Hier spielt es auch keine Rolle, wer zum Zeitpunkt des Unfalls das Fahrzeug fuhr. Die Fahrzeuge könnten auch bei zwei verschiedenen Gesellschaften versichert sein, auch dann wird der Schaden nicht übernommen.

Hier würde als einzige Überbrückung eine Vollkaskoversicherung nutzen, diese würde dann mit 115 % eingestuft. Wer jetzt nicht versteht, wie es zu den riesigen Prozentsätzen kommt, sollte wissen, dass der Basissatz mit 100 % berechnet wird. Dieser Basissatz entspricht einem Jahr unfallfreies Fahren.

Wer zum Beispiel 25 Jahre und länger unfallfrei fährt, braucht nur noch 25-30 % von diesem Basissatz bezahlen. Bei zwei Jahren sind es 85 %, bei drei Jahren 75 % und bei vier Jahren sind es noch 65 % vom Basissatz. Ab hier wird für jedes Jahr nur noch 5 % der Satz gesenkt. Die Haftpflichtversicherung muss ich auf jeden Fall abschließen, ist vom Gesetzgeber so verlangt. Die Teilkasko-, Vollkasko-, Insassenunfall-, Rechtsschutzversicherung und der Autoschutzbrief sind freiwillig.

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Die Schadenfreiheitsklasse

Wohl kaum einem Autofahrer ist die Bezeichnung „Schadenfreiheitsklasse“ fremd. Ich für meinen Teil freue mich immer sehr, wenn auf meinem neuesten Versicherungsbescheid ersichtlich wird, dass ich in eine neue, niedrigere Schadenfreiheitsklasse eingestuft worden bin. Doch mit dieser Freude bin ich bestimmt nicht alleine; jedem Autofahrer ergeht es sicherlich ähnlich. Allerdings kommt häufig die Frage auf, was denn im Schadensfall mit der Einstufung in der Schadenfreiheitsklasse geschieht. Nun, passiert ein Unfall, dann ist zunächst natürlich einmal ausschlaggebend, wer Schuld hat. Und zwar nicht nur in dem Bezug auf die Werkstatt – Rechnung beider Unfall beteiligten, sondern ebenfalls in Hinsicht auf die Schadenfreiheitsklasse. Ist nämlich der Unfallgegner Schuld – was die Polizei feststellen kann – wird man nicht wieder hoch gestuft. Sondern behält die Schadenfreiheitsklasse bei, die auch vor dem Unfall in der Police gestanden hat. Schlechter sieht es allerdings aus, wenn nicht der Andere, sondern man selbst die Schuld trägt. In diesem Falle wird die Schadenfreiheitsklasse wieder höher eingestuft. Was natürlich sehr schade ist, denn somit ist ein Teil der oftmals langen, schaden freien Jahre ( in Bezug auf die Einstufung ) dahin. Aus Erfahrung weiß ich aber, dass so etwas passieren kann. Denn schließlich sind wir alle nur Menschen; und damit ist keiner von uns Fehlerfrei. Das ist sicher lediglich ein schwacher Trost, aber vielleicht doch besser als gar keiner. Zudem; man steht ja nicht alleine da. Andere Unfall beteiligte sind genauso betroffen wie man selbst, und müssen ihre Einstufung ebenso einbüßen. Was dann schlussendlich doch irgendwie wieder gerecht erscheint.

Informationen zu Schadenfreiheitsklassen

Der Jahreswechsel mit der Autoversicherung

Ein neues Jahr hat doch etwas Schönes an sich. Die Hoffnung auf etwas neues, besseres, schwingt darin mit. Doch leider werden diese Gedanken zumeist gleich am Anfang zerstört. Denn dann kommen die Abrechnungen. Müllgebühren, Nebenkosten, etc. machen sicherlich nicht nur mir das Leben schwer. Allerdings warte ich mit ebensolchem Bangen auf den Bescheid meiner Autoversicherung. Denn normalerweise ändern sich die Beträge eben zu jedem neuen Jahr. Für mich ist es nie absehbar, ob ich in Zukunft mehr für meine Versicherung ausgeben muss, oder ob ich zu den Glücklichen gehöre, die weniger bezahlen müssen. Doch nicht nur für uns Autofahrer sind diese Bescheide weniger erfreulich; oftmals leiden die Versicherungsgesellschaften ebenso unter diesen Mitteilungen.

Zumindest die netten Damen, die das Pech haben, am Telefon zu sitzen. Denn die unzufriedenen Kunden, die dann ein Jahr lang tiefer in die Tasche greifen müssen, machen sich ihrem Unmut allzu oft Luft. Was ich voll und ganz verstehen kann. Und dennoch habe ich Mitleid mit den Sekretärinnen; denn die können doch eigentlich nichts dafür. Aber irgendeinen trifft es ja immer. Und selbst, wenn es den Falschen erwischt; man kann schließlich seinen Ärger nicht immer hinunter schlucken! Ich denke, dass ständig besetzte Telefonleitungen mit unzufriedenen Kunden vielleicht auch einmal an die Nerven des Chefs gehen. Wenn er merkt, dass in seinem Büro quasi nichts anderes mehr erledigt werden kann. Deshalb; den Unmut kund tun! Und wer weiß? Vielleicht hat man auch einmal Glück, und der Jahreswechsel mit der Autoversicherung sieht im nächsten Jahr schon ganz anders aus.

Teil- oder Vollkasko?

Was ist am besten für ein Fahrzeug? Eine Teil- oder doch lieber eine Vollkaskoversicherung? Das dass nicht so einfach zu beantworten ist, weiß mittlerweile wohl fast jeder; - sogar ich. Dennoch stellt sich einem die Frage immer wieder. Natürlich wird sich für einen Neuwagen die Vollkaskoversicherung lohnen; doch auch dieses Fahrzeug hat nun einmal die unangenehme Eigenschaft älter und gebrechlicher zu werden. Deshalb, meine ich, ist es immer nützlich, im Laufe der Jahre seine Versicherungsart zu überdenken. Schließlich ist die Vollkasko nicht ewig vonnöten; so dass man irgendwann einmal zu der meist doch billigeren Variante der Teilkaskoversicherung übergehen kann. Oftmals schlägt sich das nicht schlecht im Geldbeutel nieder.

Und was den Geldbeutel erfreut, erfreut dessen Besitzer gemeinhin noch mehr. Für einen alten Wagen würde ich natürlich die Teilkasko bevorzugen. Da diese Fahrzeuge doch schon einige Jahre auf „dem Buckel“ haben, würde sich die teure Versicherungsvariante nicht lohnen. Zudem diese Fahrzeuge oftmals mit dem einen oder anderen Mangel recht gut leben können. Schwieriger wird die Frage bei den Fahrzeugen, die zwischen neu und alt liegen. Natürlich kommt es hierbei auf die Entscheidung von jedem Einzelnen an, aber meiner Meinung nach, lohnt es sich hierbei auf einige Kriterien zu achten. Wie, beispielsweise, den Fahrzeugtyp, das genaue Alter, oder aber auch, wie gut der Wagen wirklich ist. Fällt das Fahrzeug nach dem nächsten Winter auseinander, wird wohl kaum mehr eine Vollkaskoversicherung benötigt. Ein guter Ratschlag von mir ist, seine Versicherungen immer wieder zu überprüfen; und auf den neuesten Stand zu bringen.

Der Tarif-Dschungel

„Tarife“ das ist sicherlich eines der Lieblingswörter, das in der Versicherungsbranche benutzt wird. Verspricht doch allein das Wort bereits, dass mit einem tollen Tarif alles günstiger wird. Von wegen; ich stehe dieser Sache eher skeptisch gegenüber. Ist der Preis sowieso schon hoch, da hilft dann auch kein noch so schöner Tarif mehr. Und manchmal täuschen diese wunderbaren Vergünstigungen sogar über andere, teuere Tatsachen hinweg. Verspricht der Versicherungs – Vertreter einen besonderen Tarif für ein Fahrzeug, dass immer in der Garage abgestellt wird, oder einen anderen Tarif für bestimmte Berufsgruppen; da verfällt man zum Schluss doch glatt dem Glauben, dass eigentlich kaum mehr etwas zum Bezahlen übrig bleiben dürfte. Doch weit gefehlt; ich bekomme immer wieder einen richtigen Schock, wenn ich auf meinem Kontoauszug sehe, was für einen Betrag die nette Versicherungsgesellschaft wieder abgebucht hat. Dabei habe ich mehrere wunderbare Tarife!

Aber damit verhält es sich wahrscheinlich oftmals wie mit den Sonderangeboten im Supermarkt: Von vorne sind alles gut aus, glänzt, und ist wunderbar. Doch wird der Artikel zu Hause auf „Herz und Nieren“ geprüft, so fällt er häufig komplett durch. Ich werde mich jedenfalls nicht mehr durch diese wunderschönen Tarife blenden lassen. Denn am besten ist es vielleicht, sich die kompletten Angebote verschiedener Versicherungen zu kommen zu lassen; in denen die Tarife bereits mit berechnet wurden. So ist dann der Preis, der zum Schluss heraus kommt, wirklich der Endpreis. Und ich muss dann nur noch diese Endsumme vergleichen; und selbstverständlich die Leistungen. Aber die einzelnen Tarife interessieren mich nun wirklich nicht mehr.