Rabattretter und Schaden-Rückkauf – Autoversicherung

18 Juni 2009
Rabattretter und Schaden-Rückkauf – Autoversicherung
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Schon bei einem Kauf eines gebrauchten oder neuen Automobils legt man den Grundstein für eine günstige Autoversicherung. Jedes Modell wird nach einer Typklasse, die bei 10 anfängt und bei der Typklasse 25 endet, zur Einstufung der Haftpflichtversicherung als Berechnungsgrundlage genommen. Bei richtiger Wahl hat man schon im Vorfeld viel Geld gespart. Diese Typklassen werden zwar jedes Jahr neu berechnet, eine Änderung findet eher selten statt.

Die Schadenfreiheitsklassen auch SF genannt, sind bei jedem Versicherer gleich. Der daraus resultierende prozentuale Schadensfreiheitsrabatt (%) ist unterschiedlich und wird von den Gesellschaften selbst festgelegt. Die SF-Klasse wird zur Berechnung der Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung herangezogen. Im Ausland sind oft die Gesetze anders gestaltet als bei uns, darum ist es empfehlenswert Deckungssummen in der Haftpflichtversicherung mit 50-100 Mio. Euro pauschal begrenzt auf 8 Mio. Euro für Personenschäden, je Person zu wählen.

Sparen kann man bei den individuellen Rabatten. Zum Beispiel bestimmte Berufsgruppen (Beamte), Wenigfahrer, Besitzer einer Garage, Familien und Frauen bekommen Ermäßigungen, sind aber von Gesellschaft zu Gesellschaft verschieden. Das ist aber noch keine Garantie für eine günstige Versicherung, erst bei Durchsicht der Versicherungsbedingungen kann man entscheiden, ob alle Anforderungen und Bedingungen zu hundert Prozent bei den einzelnen Rabatten erfüllt werden. So kann man viel Geld sparen und ist bestens versichert.

Bei einem Schadensfall wird meistens eine Rückstufung in der Schadenfreiheitsklasse (SF) vorgenommen, man zahlt also wesentlich mehr als vorher. Hier kann unter Umständen bei der Schadensfreiklasse ein sogenannter „Rabattretter“ eine Rückstufung verhindern. Dieses lohnt sich erst bei höheren SF-Klassen. Ansonsten kann man mit einem „Schaden-Rückkauf“ eine Höherstufung verhindern.